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Veranstalter setzen auf 2021

Seevetal, 28.Mai 2020 // Angesichts der anhaltenden Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie halten die Veranstalter der BioMessen eine erfolgreiche BioNord und BioSüd in diesem Jahr für nicht realistisch. Deshalb werden alle Aussteller gebeten, bereits zu diesem Zeitpunkt von ihrer Teilnahme zurückzutreten. Damit können die Veranstalter sicherstellen, dass den bereits angemeldeten Unternehmen keinerlei Kosten entstehen.

„Die für die BioNord und BioSüd zuständigen Landesregierungen von Niedersachsen und Bayern haben alle Großveranstaltungen, also auch Messen, bis mindestens Ende August verboten. Die BioNord hatten wir für Anfang September, die BioSüd auf Ende September terminiert“, erläutert Veranstalter Wolfram Müller. „Aber was passiert dann wirklich? Eine kurzfristige Verlängerung der Verbote ist nicht auszuschließen, sollte es zum Beispiel zu einer zweiten Infektionswelle kommen.“ Aber auch wenn Großveranstaltungen in Deutschland ab September wieder grundsätzlich erlaubt sein sollten: Konkrete Vorschriften für eine Durchführung der Veranstaltungen jeweils in Niedersachsen und Bayern werden erst kurz vor den Messeterminen vorliegen. Es bleibt unklar, ob sie mit so kurzfristigem Vorlauf umsetzbar wären. „Nach ersten vorläufigen Infos zu möglichen Vorgaben wie Gangbreiten und Abstandsregelungen, wie sie zum Beispiel gerade zur Buchmesse in Frankfurt kommuniziert wurden, glauben wir nicht daran, dass eine BioMesse, bei der Lebensmittel und ihre Verkostung im Mittelpunkt stehen, für Aussteller und Besucher sinnvoll durchführbar ist“, stellt Veranstalter Matthias Deppe fest.

Aufgrund dieser Situation sehen die BioMessen eine Fortsetzung der Vorbereitungen für die BioNord und Bio- Süd als mindestens grob fahrlässig an, denn bei einer kurzfristigen Absage entstünden erhebliche Kosten für alle Akteure. Dieses Risiko wollen die Veranstalter ihren Ausstellern nicht zumuten. Schließlich, so die Veranstalter, hätten viele von ihnen bereits die Absage der BioOst und BioWest auf dem Höhepunkt des Infektionsgeschehens in Deutschland mitgetragen.

Eine virtuelle BioMesse im Herbst soll es nicht geben: Die BioMessen leben von der sinnlichen Erfahrung der Produkte und der persönlichen Begegnung. Das lässt sich, zumal in der Größenordnung einer BioSüd mit 500 Ausstellern, nicht im Internet simulieren – da sind sich die Veranstalter einig. „Wir danken allen Ausstellern der BioMessen, von denen die Mehrheit bereits seit vielen Jahren mit an Bord ist, für ihr Vertrauen und ihre Solidarität und freuen uns auf ein persönliches Wiedersehen und erfolgreiche gemeinsame Veranstaltungen 2021“, fasst Matthias Deppe zusammen. Die Anmeldeunterlagen für die BioMessen 2021 werden im September 2020 verschickt.

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